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Dienstag, 20. April 2021

So viel zu tun... (und wieder mal die Heizung)...

 ... und so viel Zeit... und wieder nur frieren...

Ständig müde ... gääähn... und dann diese Schlaflosigkeit... Ständig ist mir kalt. Ich friere manchmal so sehr, das ich vor Kälte nicht schlafen kann. Die Wohnung kühlt mehr und mehr aus. Vor fünf Wochen ist die Heizung im Badezimmer gänzlich kaputt gegangen - durchgerostet. Da geht nix mehr. Und da kein Fenster, somit auch kein Tageslicht das etwas Wärme bringen kann. Bad und Flur liegen völlig im Dunkeln, und wenn da die Kälte mal eingezogen ist, dann hilft nix mehr. Zudem keine Wohnzimmertür mehr vorhanden (seit ungefähr einem Jahr), und die Kälte so auch ungehindert in den Wohnraum ziehen kann. 

Ich sitze schon immer in meine Decke gewickelt. Manchmal so fest um mich gezogen, das ich Schmerzen in der Brust bekomme. Das geht für einen kurzen Moment gut, bis ich aufstehen

Sonntag, 29. September 2019

der Desktop liegt voll mit Arbeit...


... aber ich komme zu nix -.-


Habe ich dann mal lichte Momente und arbeite an meinen Beiträgen, dann benötige ich oftmals Stunden allein für ein oder zwei Bilder, die ich in den Post einfügen möchte. Bis dahin bin ich so geschafft, genervt, gestresst oder erschöpft, das ich aufgebe. Sicher, das Bild ist dann fertig - aber es ist noch nichts geschrieben. Und seien wir ehrlich: es ist ja nicht so, als müssten die Finger nur über die Tastatur huschen und - schwupps! - wie von Zauberhand wäre ein Artikel niedergelegt. Sicher nicht. Wenn es sooo leicht wäre, dann hätte ich schon mehr als einen Roman zustande gebracht. Ach, was sag ich, mehr als hundert! Oder tausend! Und das Bloggen ist nochmal eine ganz andere Sache, will ja auch alles formatiert werden, nett unterlegt/hervorgehoben undsoweiterundsofort...

Der Körper fordert seinen Tribut. Immer dann, wenn ich arbeiten kann, weil es mir geistig gut

Mittwoch, 29. Mai 2019

Klaustrophobisch im eigenen Körper


Die MCS sperrt mich nicht allein in der Wohnung ein. Sie sperrt mich auch im eigenen Körper ein. Wenn ich einen guten Tag habe, dann kann ich atmen. An einem schlechten Tag (wie hier beschrieben, und meistens dann wenn ich schlafen muss, weil ich völlig erschöpft bin, aber doch nicht kann), habe ich aufgrund des Reflux so viel Magensäure in den Atemwegen (untere wie obere: somit Hals, Lunge und Nebenhöhlen), das ich kaum noch atmen kann. Diese Anfälle haben vor ca. drei Monaten begonnen, und mittlerweile durchleide ich sie 2-4 Mal die Woche.
 Ich könnte beim Pullern (und das muss ich spätestens jede Stunde aufgrund der Polyneuropathie) schon einpennen. Doch kaum lege ich mich wieder hin, kann ich kaum noch Luft holen. Erschwerend hinzu kommen natürlich die Allergien, die gerade im Frühling und Sommer extrem ausgeprägt sind. Die Nase - also die Nebenhöhlen - sind fast immerzu "dicht". Liege ich auf der linken Körperseite im Bett, drückt alles auf die Speiseröhre, die bei Frauen links unterhalb des Magens sitzt und knapp am Herzen vorbei geht. Stiche, die mir das Gefühl geben, als würde ich einen Herzinfarkt bekommen, weil die Speiseröhre "ungut" liegt. - Doch drehe ich mich auf die rechte Körperseite, sind meine Nebenhöhlen direkt zu, ich bekomme durch die Nase keine Luft mehr - außer natürlich, ich trinke einen Liter Wasser auf "ex und hopp". Dann müsste ich aber noch öfter aufstehen um Pinkeln zu gehen...

Die Beklemmungen in der Brust nehmen mehr und mehr zu, ebenso die Halsschmerzen. Das Röcheln, Rasseln, Quietschen und Pfeifen im Hals ist stellenweise so unerträglich, das ich durchdrehen könnte. Aber aufregen darf ich mich nicht. Dieses wunde Gefühl, weil die Magensäure die Atemwege reizt, aufreißt und die Luftröhre nicht mehr abheilen kann, macht mich einfach fertig.

In den letzten drei Monaten habe ich ständig ein klaustrophobisches Gefühl, in meinem eigenen Körper zu stecken. Ich kann es nicht anders ausdrücken. Es ist, als wäre ich eingesargt. Als wäre mein Körper ein Gefäß, in dem ich feststecke und aus dem ich kaum noch entflüchten kann. Ich kann nicht mehr vor die Tür gehen. Ich kann nur "frische Luft" atmen, wenn ich ein Fenster öffne und hinaussehe. Sozusagen "meine Nase in den Wind halte". Und das geht nur selten, sehr selten.

Wenn mein Körper dann total k.o. ist, möchte ich einfach nur schlafen. Doch ich kann nicht. Geschuldet natürlich vornehmlich den Schilddrüsen-Hormonen. Und andererseits dann auch dem Gedankenkarussell. Der Kopf kann einfach nicht still stehen, denn die Angst ist derzeit so groß... Eingesperrt in einen Körper, der sich 24/7 nur anfühlt, als wäre er nicht mein Körper.

Ich habe Angst. Dieses grauenerregende Gefühl weicht selten. Kaum noch. Ich kann oftmals an nichts anders mehr denken. Bei jedem Herzrasen, jedem Bluthochdruck und tiefem Atemzug, den ich manchmal einfach nehmen muss, habe ich Beklemmungen. Ich fühle mich eingesperrt. Ich bin nicht mehr ich selbst in diesem Körper. Es ist, als hätte diese Erkrankung einfach die Nägel auf meinen körperlichen Sarg gehämmert. Und es gibt keinen Weg zu entkommen... Ich empfinde diese Raumangst im eigenen Körper. Ich fühle mich eingesperrt. Eingeengt. Ich möchte atmen können. Frei atmen.

Montag, 15. April 2019

Überschüssige Magensäure (Reflux): Geräusche im Hals, Atemnot und Panikattacken


Seit Monaten immer wieder Rasseln im Hals, Pfeifen, Quietschen... Ich habe es irgendwann "mein Quietschebällchen" genannt. Anfangs hat es mich nicht so gequält. Doch dann steigerte sich meine Schlaflosigkeit ins Unermessliche: statt meine üblichen 1-1,5 Stunden am Stück pennen zu können, konnte ich maximal eine halbe Schlaf finden, ehe ich einen Hustenanfall bekam.
 Habe immer weiter den Husten gesteigert, indem ich versuchte, "den Knoten" aus dem Hals auszuhusten. Gleich einem Raucher, der einfach Morgens nach dem Aufstehen mal ganz locker "abhustet", und dann ist gut. Doch dieses krampfhafte Aushusten-Wollen hat mich in den letzten Wochen scheint's doch auf andere Weise kaputt gemacht:

Aufgefallen ist mir, das - sobald ich abhusten konnte - das lediglich durchsichtige Flüssigkeit ausgewürgt wurde. Ebenfalls aus der Nase kam nichts anderes mehr. Es schmeckte und roch nur nach Magensäure...

Vor einigen Tagen (Samstag auf Sonntag Nacht - 13. auf 14.04.) eskalierte das Ganze: