Posts mit dem Label Traurigkeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Traurigkeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 15. März 2020

Manchmal bin ich nur müde...

 ... ob all dessen, was so immer ist.

Manchmal bin ich müde ob all der Gedanken, die in meinem Kopf sind.
Manchmal bin ich all diese Angst nur noch leid. All die Sorgen darum, was mit mir los ist, was "mit mir nicht simmt". Meistens bin ich nur noch müde ob dessen, wie ich anderen irgendwas erklären soll. 

Ich bin müde, immer wieder anderen hinterher laufen zu müssen, weil die Gesellschaft meint, immer

Freitag, 26. April 2019

Lieblingsorte: oder hast du mal daran gedacht, das du zum letzten Mal deinen Lieblingsort besuchen konntest?


Ich möchte so gerne über etwas Erfreuliches schreiben. Doch heute Nacht hatte ich einen Gedanken, einen Geistesblitz. Ich hatte ein so starkes Gefühl, einen Stich, einen Schmerz in der Seele.

Einer meiner Lieblingsorte war immer das Kino. Ich war Cineast von Kindesbeinen an. Lag' wohl an meinem Paps, der am Wochenende wahnsinnig gerne ins Kino gegangen ist - natürlich hat er mich immer mitgenommen! 💖 Wir hatten keinen Fernseher, und dies bot eine Möglichkeit, sich am Wochenende mal in eine andere Welt zu begeben. Sinnbildlich. Man sehe und staune: in den 80er Jahren gab es tatsächlich auch Wiederholungen im

Sonntag, 7. April 2019

Sehnsucht...

... nach draußen


Manchmal bin ich überfordert: oft weiß ich nicht, wie ich eine Brücke schlagen soll zwischen mir als Betroffene und einem Außenstehenden. Manchmal weiß ich nicht, ob ich aufklären und informieren soll, oder ob ich einfach nur meinen Gefühlen und Gedanken freien Lauf lassen sollte. Denn was nutzt all die Informationsflut, wenn man den Menschen vor lauter Infos dahinter nicht mehr sehen kann? Was nutzen aufklärende Links, die von dem ablenken, um was es in meinem Beitrag eigentlich geht? Oft bin ich im Zwiespalt.

Ich verdränge solche Gedanken, indem ich mir sage: "Das ist meine Arbeit." Jedenfalls immer dann, wenn ich dazu in der Lage bin. Das ist in diesem Jahr (anno 2019) recht häufig der Fall, wie ich zu meiner eigenen Überraschung feststellen muss. Aber von "Arbeit" allein wird keine Sehnsucht gestillt!

Und so sitze ich an diesem Morgen - wieder - hier, wie an 5/7 anderen Morgen in der Woche. Heute regnet es in Strömen, und allein dieses Geräusch lässt die Sehnsucht in mir wieder fast

Montag, 4. September 2017

Dienstag, 10. Mai 2016

wenn jemand nicht zuhören will...

... kann man noch so viele Worte machen, er wird es nie begreifen


Ich kürze die Einleitung ab: mein Vater - bei dem ich aufgewachsen bin und den ich sehr liebe - hatte vor gut zwei Jahren einen schweren Schlaganfall und ist seitdem auf Hilfe angewiesen. Rechtsseitig gelähmt, kann er auch nur noch in Code-Worten sprechen. Er wohnt in Frankfurt/Main, während ich in Wiesbaden lebe. Allerdings hat er eine Freundin (seit einigen Jahren), die ihn (ca. drei bis vier) Tage in der Woche "um sich hat", heißt: das Pflegepersonal bringt ihn morgens zu ihr und holt ihn abends wieder ab, sie bringt ihn noch zu Bett und fährt dann mit der Tram nach Hause.

Mein Vater ist ein schwieriger Mensch - er hat immer gern die Realität verdrängt und sich seine eigene Wahrheit geschaffen. Will heißen: lieber sich alles schön reden, als sich der bitteren oder traurigen Wahrheit zu stellen. Wenn ich mal mit seiner Freundin telefoniere - sehr selten, denn das fällt mir äußerst schwer - hat sie immer den Lautsprecher des Telefons an, sodas mein Vater mithören kann. Ich habe ihr dann die letzten Male versucht zu erklären, wie es um meine Gesundheit steht. Habe versucht, ihr die MCS zu erklären,