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Sonntag, 2. Mai 2021

Schimmelpilz in "frischem" Gewand

oder: Warum man besser 
auf Zitronensäure verzichtet!


Schon kurz nachdem ich erkannt hatte, das ich an MCS erkrankt bin, habe ich mich mit dem Thema Schimmel befasst. Was mir bis dahin nicht klar war: es beinhaltet ebenfalls die Thematik der Nahrungsmittel. Ich weiß nicht mehr, über welche Kette an Recherchen ich darauf stieß, doch letztendlich landete ich beim Kapitel 'Zitronensäure'. 

Um es kurz zu machen: ich meide Zitronensäure absolut und generell! Sobald in einem Lebensmittel der Zusatz E330 bzw. Zitronensäure/Citronensäure angeführt ist, lasse ich die Finger davon. Denn:

Zitronensäure besitzt die Eigenschaft, vor allem Metalle binden zu können - somit auch gängiges Aluminum, das z. B. in Verpackungen oder in Produkten selber enthalten ist. Da Zitronensäure die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann, werden giftige Stoffe ins Hirn geleitet

Samstag, 20. Februar 2021

Schattierungen von Duftstoffen...

Alltagsprodukte, die parfümiert und mit Duftstoffen versetzt sind. 

Viele verwenden einige/sehr viele dieser Produkte einfach so nebenbei, ohne sich klar darüber zu sein, das sie 24/7 - selbst im Schlaf - dauerhaft von künstlichen und chemischen Gerüchen umgeben sind. 


... eine Auswahl!  👃

Montag, 9. März 2020

Blutabnahme und die Folgen


Die Nacht zuvor konnte ich natürlich keine Minute Schlaf finden - wie zu erwarten war. Dennoch war ich weder nervös, noch hatte ich Angst, noch grübelte ich die ganze Nacht. Im Gegenteil: ich fand Ruhe und habe die Dunkelheit und Stille genossen.
Doch kaum zog ich mich am Morgen an, setzte Kurzatmigkeit und Herzrasen ein - ich konnte kaum Atmen. Nein, keine Panikattacke, obwohl die Symptome damit zu vergleichen waren. Doch mit dieser Atemlosigkeit kämpfe ich seit vielen Monaten, und diese Anfälle vermehren sich zusehends. Abhilfe kann ich nur schaffen, wenn ich ruhig liege/sitze, meine Atmung kontrolliere und viel Wasser trinke - und vor allem: wenn ich meinen Körper "runterkühle", sprich Fenster auf und so lange geöffnet lassen, bis ich vor Frieren zittere. Dann beginnt sich meist meine Magensäure etwas zu regen (vergleichbar mit Magenknurren), und plötzlich löst sich der "Knoten" und ich kann normal atmen und bekomme wieder Luft, das Herzrasen und die Kurzatmigkeit legen sich.

Jedenfalls war der Weg hin und zurück die Hölle:

Donnerstag, 14. November 2019

Eine Blutabnahme wie sie sein sollte


➤ hierzu bitte diesen Beitrag vorab lesen!


Der Hinweg

Alles war abgeklärt. Jetzt stand er also tatsächlich an: der Termin zur Blutabnahme (zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren, also seit 2017). "Wieso ist das so 'ne dolle Sache?" wird sich vielleicht der ein oder andere fragen. Für mich auf jeden Fall - und für jeden anderen Menschen, der unter (schwerer) MCS leidet.
Denn Fakt ist: das muss alles sehr schnell und reibungslos, wie auch mit dem geringstmöglichen Risiko für Leib und Leben ablaufen. Jede noch so kleine Exposition an Desinfektionsmitteln, Formaldehyd, Duftstoffen etc. kann riskante Auswirkungen auf den MCS-geschädigten Körper nehmen.

❗ Hierzu zählt nicht allein der Besuch in der Arztpraxis selber,
sondern auch der Hin- und der Rückweg ❗

Ein Alptraum ist hier die Innenstadt. Sicher, die Arztpraxis selber ist nicht so weit entfernt (ca. 1 km), aber hier gilt es doch etliche Hindernisse zu überwinden bzw. zu umlaufen. Allein den Schwefelbrunnen (der Kochbrunnen, siehe auch Kochbrunnen Wiesbaden) ... die dampfenden Gullis

Samstag, 2. Februar 2019

🍕 Und was isst du so? 🍳


Tatsache ist: sehr viele MCS-Erkrankte (vor allem in fortgeschrittenem Stadium der Krankheit) vertragen immer weniger Lebensmittel. Viele Erkrankte können sich nur noch von maximal fünf - 5 - unterschiedlichen Lebensmitteln ernähren.

Zum einen liegt es an Unverträglichkeiten, die heutzutage leider schon gängig sind: z. B. Lactose-/Fructose-Intoleranz, Glutenunverträglichkeit, Histaminintoleranz. Diese festzustellen liegt beim Arzt, und für den "normalen" Menschen gibt es Möglichkeiten - außer Verzicht - auf Intoleranzen und Unverträglichkeiten zu reagieren und diese unter Kontrolle zu halten.

Doch MCS-Erkrankte reagieren völlig anders und wesentlich sensibler auf alle Lebensmittel. Dies liegt nicht nur an der Verarbeitung an sich - beispielsweise an den Hygienebedingungen in Verarbeitungsbetrieben und welche Chemikalien hier zum Einsatz kommen. Es beginnt wesentlich früher:

Sonntag, 27. Januar 2019

Riechst du noch oder lebst du schon?

oder auch:

Stinkst du noch oder 

kannst du endlich wieder riechen?


Der Mensch in der sogenannten "zivilisierten Welt" umgibt sich gerne mit extrem vielen Gerüchen. Das wird dann "Duft" genannt. Ich frage mich oft, ob der Gesellschaft eigentlich klar ist, was genau ihr "persönlicher Duft" beinhaltet?

Die einfachsten Beispiele sind die sogenannten "Hygieneprodukte": Zahnpasta, Duschgel, Shampoo, Seife, Waschmittel, Weichspüler, Spülmittel, Putzmittel. Ist doch nicht viel. Ach so, und natürlich das Toilettenpapier, das ebenfalls wohlriechend sein muss, damit der Po nach dem Großen Geschäft nicht in irgendeiner Form riechen könnte.

Doch allein auf dem Kopf spielen oft zusammen: Shampoo, Spülung, Schaumfestiger, Haargel/-Lack/-Spray, Haarfärbung/-Tönung, Zahnpasta, Zahnseide, Make-Up (z. B. Lippenstift, Eyeliner, Rouge, Pflege- und Feuchtigkeitscremes, auch Nachtcremes oder sonstiger Krempel, den man sich "zur Pflege" ins Gesicht schmiert), Kajalstift, künstliche Wimpern, Wimperntusche, Rasierschaum, After-Shave, Lippenpflege, Anti-Aging-Produkte etc. etc. etc.

Abgesehen vom Kopf will man natürlich auch sonst nett aussehen und - vor allem! - gut riechen. Da kommt nicht nur Duschgel - oder wenn man Zeit und die Möglichkeit besitzt - Bademittelchen

Sonntag, 13. Januar 2019

... ich bin es leid...

Das erlebe ich immer wieder. Sicher kann man ausblenden - also sozusagen "ent-abonnieren". Dennoch geben viele Leute einfach hirn-, herz- und sinnlose Kommentare ab, ohne sich jemals damit auseinandergesetzt zu haben, was wirklich Sache ist. 

Das wir MCS-Erkrankte gemeinhin als "Sensibelchen", als "Ökofreaks", "Ökofetischisten", ja sogar als Miesmacher dessen gelten, was die Gesellschaft oft als "Spaß" bezeichnet, ist lange klar. 
Das ist traurig, armselig und vor allem äußerst intolerant. 

Somit war es mir ein Bedürfnis, diese Karte anzufertigen. 
Natürlich ganz im Stil der heutigen Zeit, immerhin möchte auch ich, 
das wir gehört und gesehen werden!


Samstag, 26. August 2017

Wie geht man mit einem MCS-Kranken um?

Die meisten Angehörigen oder Bekannten von MCS-Erkrankten stellen sich wohl diese Frage: "Wie soll ich mit dem Betroffenen umgehen? Was soll ich tun?"

Die Frage ist einfach zu beantworten: unbedingte Rücksichtnahme ist das, was nicht nur notwendig ist, sondern auch hilft.

Jeder MCS-Kranke hat Regeln, an die nicht nur er sich strikt halten muss, sondern auch seine Umwelt, wenn sie Wert auf den Menschen legt. Vor dem Besuch bei einem MCS-Erkrankten sollte man sich darauf vorbereiten, das man sich auf den Menschen einstellen muss. Es gibt einfache Merkregeln, die auf jeden Schweregrad der MCS zutreffen.

Ich unterteile hier in die Themen des Besuchs bei einem MCS-Erkrankten und der Hilfe bei Arzt- und Behördenbesuchen.

Montag, 27. Februar 2017

Wie sich mein Leben verändert hat


Wo soll ich da beginnen? In den letzten Monaten hat sich mein Zustand geändert. Ich kann mittlerweile nicht mehr sagen, ob sich etwas bzw. was sich verschlechtert hat. Gebessert hat sich - nichts.

Mittlerweile machen mir die Gerüche im Haus mehr und mehr zu schaffen. Ich habe vor die Wohnungstür (innen) Säcke gestellt (nicht ausdünstende Müllsäcke), in denen mein Lebensgefährte seine Draußen-Klamotten aufbewahrt, damit der Gestank aus dem Hausflur nicht so extrem in die Wohnung zieht - das ist natürlich ein hoffnungsloses Unterfangen in einem belebten Mietshaus. Noch dazu neben einer Nachbarin, die sich dermaßen einparfümiert, das man ihren Gestank stundenlang im gesamten Hausflur riechen kann. An Weihnachten (2016) waren mehrere ihrer Tussi-Bekannten da (es tut mir leid, ich kann diesen Personenkreis nicht anders bezeichnen), alle eingesprüht bis Unterkante Oberlippe. Leider mußte mein Lebensgefährte an diesem Tag noch einmal einkaufen gehen - der Gestank raubte mir wortwörtlich die Sinne. Hätte ich mir nicht vorsichtshalber (da ich den Radau auf dem Flur schon unten an der Eingangstür hatte

Montag, 8. Februar 2016

ich bin es müde...

... mich zu rechtfertigen aufgrund meiner Erkrankung

Hunderte Male habe ich es erklärt - versucht es verständlich zu machen. Anfangs ganz sacht, leicht. Manchmal noch mit Anflügen von Humor. Wollte nie Vorwürfe machen. Wollte nur Verständnis.

Mit der Zeit kamen dann aber Vorwürfe an den Tag, Phrasen wurden in den Raum geworfen. Sprüche wie "geb' dir mehr Mühe" oder "reiß dich zusammen", Worte wie "meine Güte, das kann nicht so schwer sein" oder auch "das ist alles nur die Angst". Dinge wie "das

Mittwoch, 27. Januar 2016

Hautpflege mit Olivenöl


Bei MCS ist es in diesen grundlegenden Dingen wie bei allen anderen Erkrankungen auch: man hat a) weder nur diese Krankheit allein; b) jeder Mensch ist ein Individuum und verträgt somit c) das eine oder andere besser oder schlechter.

Ich leide seit ca. 25 Jahren an Neurodermitis. Dazu will ich erwähnen, das der letzte heftige Schub schon sehr, sehr lange her ist - ca. 15 Jahre. Dennoch ist meine Haut krank - und die Haut ist das größte Organ des Körpers, somit werden nicht nur Schad- und Giftstoffe über die Haut schnell aufgenommen, sondern auch gesundheitsförderliche