Wieder wurde ein Termin zu einer Blutabnahme vereinbart. Diesmal bei einem Arzt, bei dem ich zuletzt vor knapp zwo Jahren schon mal war. Eine Laberbacke sondersgleichen - allein das er älteren Kalibers ist und sich sehr viel Zeit nimmt halte ich ihm zugute. Ein sanfter Mann mit leicht sonnigem Gemüt, aber leider auch keine Ahnung von irgendwas. Aber davon verdammt viel. ;)
Das größte Manko: der Fußweg. Dauer um die 25-30 Minuten, und das zum Berufsverkehr, leider vorbei an mehreren Hauptverkehrsstraßen und Knotenpunkten. Heißt also: 30 Minuten hin und nochmal zurück den Abgasen ausgesetzt sein. Zwischendurch ca. 4 größere Baustellen inklusive Chemieklo...
Mein Lebensgefährte hatte mir einen telefonischen Gesprächstermin vereinbart, als er in der Praxis vorstellig war um die Lage zu erklären. Mittwochs sollte ich zur BA, montags den Arzt anrufen. Tat ich wie gehießen und sprach nur knapp 10 Minuten mit ihm. Ich erklärte ihm, welche Werte jetzt erstmal sehr wichtig seien: alle relevanten SD-Werte (TSH, fT4 und fT3 - woraufhin der Arzt schon wieder seinen üblichen Spruch losließ: "die freien Werte dürfen aber nur genommen werden, wenn der TSH in der Norm ist" --- so ein Schwachsinn!), Ferritin (Eisenspeicher, da Verdacht auf Eisenspeicherkrankheit geäußert worden war), Kalium (aufgrund chronischen Kaliummangels) und Calcium. Für einen kleinen Anhaltspunkt würden mir diese Werte erstmal genügen müssen. Der Arzt sagte von sich aus, das er Cholesterin und Zucker gerne nehmen würde, und ich willigte natürlich dankend ein.
Mittwoch morgens machten wir uns also auf den Weg. Tuch vor Nase und Mund, wie üblich mit beiden Händen fest vors Gesicht gehalten. Auf in den Kampf. Es war schon auf dem Hinweg eine Katastrophe, denn es war stickig und sehr warm an dem Morgen. Nüchterner Magen, keine Hormone genommen (klaro, soll man nicht wenn die Schilddrüsen-Werte genommen werden müssen!), und dann die ganzen Abgase. Ich bekam schon nach einigen Minuten weiche Knie, Muskelschwäche, Gelenkschmerzen,
Donnerstag, 23. Juni 2016
Dienstag, 14. Juni 2016
verpatzte Blutabnahme
Unbedingt zur Blutabnahme! Meine Schilddrüsen-Werte waren das letzte Mal vor knapp einen Jahr genommen worden - und damals hatte ich katastrophale Werte. Der damalige Arzt sah - natürlich - nur auf sein Zettelchen und hatte "sind doch im Normbereich, also alles paletti!" geäußert. Naja... dazu muss ich wohl nichts mehr sagen. (Dafür gibt es im Nachhinein sogar noch 3 Roys)
Mein Freund fragte bei einem Arzt direkt um die Ecke an - Chiropraktiker, allerdings in erster Linie wohl Allgemeinmediziner. Er hatte sogar das Glück, das der Arzt selber in diesem Moment am Tresen stand, als er die Praxis betrat, und so konnte er meinen Fall kurz schildern. Der Arzt wies ihn direkt darauf hin, das er sich weder mit MCS auskenne, geschweige denn sie behandele, sich aber gerne meiner SD annehme. Naja, wenigstens ein Anfang, dachte ich, als mein Freund mir dies erzählte. Immerhin wäre das nur ein Katzensprung, ein Fußweg von einer Minute.
Ich sollte Dienstags morgens um kurz vor acht da sein, käme als erste dran und könne somit
Montag, 6. Juni 2016
Arztbesuch beim Schmerztherapeuten
Seit ca. 4 Monaten war ich nicht mehr vor der Tür aufgrund meiner MCS. Und davor auch seit ungefähr November nicht mehr (genau merken kann ich mir die Monate nicht mehr, die Zeit, eingesperrt in der Wohnung, ist zeitlos geworden).
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AUSGANGSSITUATION:
Freitags vor zweieinhalb Wochen stand ich auf und konnte meine Arme nicht mehr richtig bewegen. Meine Knie fühlten sich an wie Pudding. Beim geringsten Anheben der Arme (z. B. beim Zähneputzen und auch beim Nehmen des Wasserglases) wurde mir schlecht, als müsse ich mich übergeben. Nervenschmerzen machten sich im gesamten Körper breit. Mir wurde plötzlich so schwindelig (Drehschwindel), ich bekam Herzrasen, der Brustkorb tat furchtbar weh, der linke Oberschenkel schmerze mit einemmal fürchterlich... es zwang mich in die Knie vor lauter Schmerz. Mir sackte der Kreislauf weg, es flimmerte mir vor den Augen. Ich schleppte mich auf's Sofa - ca. 8-10 Meter nur vom Bett entfernt.
Ich lag eine Weile regungslos. Nach ungefähr einer halben Stunde schien mein Zustand sich stabilisiert zu haben. Ich dachte, ich könne mich aufsetzen. Doch kaum, das ich meine Finger bewegte, meine Hände, meine Arme, um mich abzustützen, sackte wieder der Kreislauf weg. Ein schrecklicher, angsterregender Schmerz durchlief meinen
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AUSGANGSSITUATION:
Freitags vor zweieinhalb Wochen stand ich auf und konnte meine Arme nicht mehr richtig bewegen. Meine Knie fühlten sich an wie Pudding. Beim geringsten Anheben der Arme (z. B. beim Zähneputzen und auch beim Nehmen des Wasserglases) wurde mir schlecht, als müsse ich mich übergeben. Nervenschmerzen machten sich im gesamten Körper breit. Mir wurde plötzlich so schwindelig (Drehschwindel), ich bekam Herzrasen, der Brustkorb tat furchtbar weh, der linke Oberschenkel schmerze mit einemmal fürchterlich... es zwang mich in die Knie vor lauter Schmerz. Mir sackte der Kreislauf weg, es flimmerte mir vor den Augen. Ich schleppte mich auf's Sofa - ca. 8-10 Meter nur vom Bett entfernt.
Ich lag eine Weile regungslos. Nach ungefähr einer halben Stunde schien mein Zustand sich stabilisiert zu haben. Ich dachte, ich könne mich aufsetzen. Doch kaum, das ich meine Finger bewegte, meine Hände, meine Arme, um mich abzustützen, sackte wieder der Kreislauf weg. Ein schrecklicher, angsterregender Schmerz durchlief meinen
Dienstag, 10. Mai 2016
wenn jemand nicht zuhören will...
... kann man noch so viele Worte machen, er wird es nie begreifen
Ich kürze die Einleitung ab: mein Vater - bei dem ich aufgewachsen bin und den ich sehr liebe - hatte vor gut zwei Jahren einen schweren Schlaganfall und ist seitdem auf Hilfe angewiesen. Rechtsseitig gelähmt, kann er auch nur noch in Code-Worten sprechen. Er wohnt in Frankfurt/Main, während ich in Wiesbaden lebe. Allerdings hat er eine Freundin (seit einigen Jahren), die ihn (ca. drei bis vier) Tage in der Woche "um sich hat", heißt: das Pflegepersonal bringt ihn morgens zu ihr und holt ihn abends wieder ab, sie bringt ihn noch zu Bett und fährt dann mit der Tram nach Hause.
Mein Vater ist ein schwieriger Mensch - er hat immer gern die Realität verdrängt und sich seine eigene Wahrheit geschaffen. Will heißen: lieber sich alles schön reden, als sich der bitteren oder traurigen Wahrheit zu stellen. Wenn ich mal mit seiner Freundin telefoniere - sehr selten, denn das fällt mir äußerst schwer - hat sie immer den Lautsprecher des Telefons an, sodas mein Vater mithören kann. Ich habe ihr dann die letzten Male versucht zu erklären, wie es um meine Gesundheit steht. Habe versucht, ihr die MCS zu erklären,
Ich kürze die Einleitung ab: mein Vater - bei dem ich aufgewachsen bin und den ich sehr liebe - hatte vor gut zwei Jahren einen schweren Schlaganfall und ist seitdem auf Hilfe angewiesen. Rechtsseitig gelähmt, kann er auch nur noch in Code-Worten sprechen. Er wohnt in Frankfurt/Main, während ich in Wiesbaden lebe. Allerdings hat er eine Freundin (seit einigen Jahren), die ihn (ca. drei bis vier) Tage in der Woche "um sich hat", heißt: das Pflegepersonal bringt ihn morgens zu ihr und holt ihn abends wieder ab, sie bringt ihn noch zu Bett und fährt dann mit der Tram nach Hause.
Mein Vater ist ein schwieriger Mensch - er hat immer gern die Realität verdrängt und sich seine eigene Wahrheit geschaffen. Will heißen: lieber sich alles schön reden, als sich der bitteren oder traurigen Wahrheit zu stellen. Wenn ich mal mit seiner Freundin telefoniere - sehr selten, denn das fällt mir äußerst schwer - hat sie immer den Lautsprecher des Telefons an, sodas mein Vater mithören kann. Ich habe ihr dann die letzten Male versucht zu erklären, wie es um meine Gesundheit steht. Habe versucht, ihr die MCS zu erklären,
Montag, 25. April 2016
Kurze Notiz: Lüften
Von der Hauptverkehrsstraße geht eine weitere ab, von dieser auch, und von der ebenso... es ist ein Knotenpunkt in der Innenstadt. Sicher, es ist nicht Berlin oder Frankfurt oder sonst eine Großstadt. Dennoch fliegen die Abgase durch die Luft... und jetzt, wo es wärmer wird, wird das Lüften unmöglich.
Es ist ein Alptraum! Ich wünschte so sehr, ich könnte erwachen und das wäre vorbei, ich könnte wieder frei atmen! Das das nie passieren wird, ist mir klar. Aber ein Wunsch... ein Wunsch...
Es ist ein Alptraum! Ich wünschte so sehr, ich könnte erwachen und das wäre vorbei, ich könnte wieder frei atmen! Das das nie passieren wird, ist mir klar. Aber ein Wunsch... ein Wunsch...
Sonntag, 24. April 2016
L-Thyroxin: unnötige Verpackung
Henning hat die Verpackung ihres LT geändert: nun gibt es die Möglichkeit, die Wochentage auf der Rückseite der Tabletten-Riege abzulesen, damit man die Einnahme nicht mehr vergisst... naja. Ob das wirklich was bringt, sei jetzt dahingestellt (gibt es doch weitaus einfachere Möglichkeiten sich zu merken, ob man seine SD-Medis genommen hat). Doch statt der üblichen 25 Tabletten pro Riege enthält eine Riege jetzt lediglich noch 14 Tabletten.
Somit mußte natürlich auch die Umverpackung vergrößert werden - doch (siehe da) statt der gängigen 100er Verpackung gibt es nun die praktische 98er-Packung. (*Ironie an) Und statt - wie bisher - vier Alu-Riegen enthält die Packung nun gleich sieben von diesen äußerst umweltfreundlichen Riegen.
Na wenn das mal kein Fortschritt ist! (*Ironie aus)
Nicht, das ich mich wegen zwei Tabletten mokiere, für deren Nichtvorhandensein ich dennoch den selben Preis hinlegen muss, nein, mich nervt lediglich die Tatsache, das es noch mehr sinnlosen Müll gibt. Geht da ja nicht um eine Packung, liebe Leute, sondern um hunderttausende Menschen allein in Deutschland, die diese Tabletten benötigen und so ganz nebenbei unsinnig mehr Müll produzieren. Und das ganz ohne eigenes Verschulden, will ich mal betonen. Bin darüber schon sehr verärgert und werde mich wohl auch an den Hersteller selber wenden. Das ist nämlich meiner Meinung nach kein Geniestreich!

Somit mußte natürlich auch die Umverpackung vergrößert werden - doch (siehe da) statt der gängigen 100er Verpackung gibt es nun die praktische 98er-Packung. (*Ironie an) Und statt - wie bisher - vier Alu-Riegen enthält die Packung nun gleich sieben von diesen äußerst umweltfreundlichen Riegen.
Na wenn das mal kein Fortschritt ist! (*Ironie aus)
Nicht, das ich mich wegen zwei Tabletten mokiere, für deren Nichtvorhandensein ich dennoch den selben Preis hinlegen muss, nein, mich nervt lediglich die Tatsache, das es noch mehr sinnlosen Müll gibt. Geht da ja nicht um eine Packung, liebe Leute, sondern um hunderttausende Menschen allein in Deutschland, die diese Tabletten benötigen und so ganz nebenbei unsinnig mehr Müll produzieren. Und das ganz ohne eigenes Verschulden, will ich mal betonen. Bin darüber schon sehr verärgert und werde mich wohl auch an den Hersteller selber wenden. Das ist nämlich meiner Meinung nach kein Geniestreich!

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| LT-Riege vorne (14 statt 25 Tabletten) |
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| LT-Riege mit Wochentagen |
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| Umverpackung (98 satt 100 Tabletten) |
Freitag, 22. April 2016
ärztliches Schwachsinnsgerede: wenn die Psyche krank ist...
... oder auch: die liebe* Psychosomatik (*Ironie, klaro!)
Wie oft habe ich das in den vergangenen zweieinhalb Jahren (seit meiner SD-OP) hören müssen: "Keine Ahnung, woher Ihre Symptome kommen, aber das hört sich nach Angstzuständen an." Oder: "die Symptome, die Sie beschreiben, passen zu keiner Krankheit, die ich kenne - ich rate Ihnen dringend, einen Psychotherapeuten
Wie oft habe ich das in den vergangenen zweieinhalb Jahren (seit meiner SD-OP) hören müssen: "Keine Ahnung, woher Ihre Symptome kommen, aber das hört sich nach Angstzuständen an." Oder: "die Symptome, die Sie beschreiben, passen zu keiner Krankheit, die ich kenne - ich rate Ihnen dringend, einen Psychotherapeuten
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