Montag, 12. April 2021

Äußerlich vs. Innerlich - die andere Seite

 Ich beginne mit einem schlichten Beispiel:

Es läuft ein sehr lustiger Film. Natürlich einer, den ich schon unzählige Male gesehen habe, und bei dem für mich absolute Lachgarantie gegeben ist! Ich freue mich schon Tage vorher auf den Streifen, ruhe mich vorher aus, schalte geistig ab (heißt dem Gedankenkarussell Einhalt gebieten 😉), entspanne. 
Der Film läuft. Innerlich lache ich mich schlapp. Ich kann mich kaum auf dem Stuhl halten vor Lachen! Äußerlich: ein müdes Lächeln, die Augen auf Halbmast, vor Müdigkeit würde ich am liebsten die Glotze ausmachen und mich auf's Sofa hauen und pennen... obwohl der Kopf und die Seele lachen.

Doch so geht es natürlich auch andersrum:

Der Schmerz setzt mir zu. Innerlich schreie ich vor Pein und Angst. Panik kommt auf, und ich habe das Gefühl, als könnte ich den Wahnsinn der Krankheit im Kopf aufkommen spüren. Ich bin tief verzweifelt und sehe keinen Ausweg.
Äußerlich sitze ich in stoischer Ruhe, verziehe keine Miene.

Mittwoch, 10. März 2021

Der Ärztemarathon - ein Hürdenlauf gegen die Erkrankung

 Wer kennt es nicht? 

... denn selten wird man auf einen Arzt treffen, der direkt bei den ersten, eigens angestrengten Untersuchungen nicht nur einen Befund, sondern auch die Diagnose stellt, dann selber weiterhilft und bei einem Leben mit einer chronischen/seltenen Erkrankung unterstützt?!


Der Alltag sieht leider so aus:

man rennt von Arzt zu Arzt - denn meistens wird man von eben diesen wieder nur an einen weiteren verwiesen - und gelangt scheint's nie zum Ziel. Dabei ist gerade mit einer seltenen Erkrankung eine Diagnose so wichtig!  (🠜 klick)

Der Ärztemarathon ist kräftezehrend. Nicht nur die körperliche und geistige Kapazität sinkt von Besuch zu Besuch. Auch die Psyche leidet zunehmend unter Stigmatisierung, Abweisung, Ignoranz, Intoleranz und Inakzeptanz - und nicht zuletzt unter mangelnder oder gänzlich fehlender Kompetenz! Man fühlt sich irgendwann wie ein unbeliebter Snack auf einer Party: von einem zum nächsten weitergereicht, als läge man offen und nackig auf einer Worschtplatte. 





Samstag, 6. März 2021

Perfect Sense (Film)


 Worum geht's?

Einige Menschen erleiden plötzlich eine tiefe Traurigkeit: sie bedauern den Verlust eines Menschen, bereuen zutiefst etwas, das sie jemandem angetan haben, beweinen verlorene Freunde... sie weinen stundenlang und verlieren danach ihren Geruchssinn. 
In einem Forschungslabor beschäftigen sich Wissenschaftler und Epidemiologen mit der Erforschung dieses Phänomens.

Zeitgleich sieht man Michael, einen Koch, der zu tieferen Gefühlen nicht mehr fähig und der nur auf One-Night-Stands aus ist. Schlafen kann er nicht, wenn jemand neben ihm im Bett liegt. Nachdem er seine letzte "Eroberung" aus der Wohnung komplimentiert hat, ist sein Alltag wiederhergestellt. Bis er eine Pause macht, und sich eine Kippe schnorrt - bei einer jungen Frau, die im Haus neben dem Restaurant wohnt. 

Susan, Epidemiologin, verarbeitet noch immer die Trennung von ihrem Freund, der sie hat

Samstag, 20. Februar 2021

Schattierungen von Duftstoffen...

Alltagsprodukte, die parfümiert und mit Duftstoffen versetzt sind. 

Viele verwenden einige/sehr viele dieser Produkte einfach so nebenbei, ohne sich klar darüber zu sein, das sie 24/7 - selbst im Schlaf - dauerhaft von künstlichen und chemischen Gerüchen umgeben sind. 


... eine Auswahl!  👃

Donnerstag, 11. Februar 2021

Die Heizung / der Stinker

 Ach, welch Freude! Ich kann direkt an dieses Thema hier anknüpfen... mal wieder. Und das in so kurzer Zeit! *Yeah!* Ich freu* mich auch... 🤢

Ich kann direkt sagen: unsere 2-Zimmer (41,5 qm) Luxus-Bruchbude stinkt wie die Pest! Und da es ja gefühlte 42°C im Schatten draußen sind (ja genau, du hast es erfasst: mein Freund der Sarkasmus hockt auf meiner Schulter) war das stundenlange Lüften und nahezu Auskühlen der Wohnung äußerst angenehm. 

Die Heizungsfuzzis kamen
(Mittwoch) echt pünktlich - ernsthaft, die sind wirklich pünktlich, kann man nicht anders sagen - und ich hechtete ins Schlafzimmer, um mich in Sicherheit zu bringen. Ich konnte den einen Typen schon wieder riechen, obwohl die Wohnungstür noch geschlossen war - und die Schlafzimmertür ebenfalls zu. Tja, mehr brauche ich kaum erzählen...

Der ganze Spuk dauerte exakt 35 Minuten - ich habe auf die Uhr geschaut. Und die Heizung in der Küche funktioniert wieder super - mal sehen wie lange... Jedenfalls hatte ich Knie wie Gummi, ein Körpergefühl wie Wackelpudding, wenn auch leichten, aber ständig anhaltenden Schwindel, und irgendwie immerzu das Gefühl, das mir gleich die Sinne schwinden...

Ich werde noch weitaus mehr lüften müssen, um diesen Gestank aus der Wohnung zu bekommen. Das ist nahezu unerträglich derzeit, denn mein Stoffwechsel will ja nunmal nicht so, wie er sollte. Ist eben so ohne Schilddrüse. Ich hoffe inständig, das die Heizung jetzt dauerhaft läuft, und die Knilche nicht nochmal auf der Matte stehen müssen. Das ertrage ich einfach nicht nochmal! 

Für den Stinker gibt es - ganz klar! - noch den Roy! 

Übrigens habe ich mich entschlossen, eine E-Mail an die Firma zu schreiben. Aber erst, wenn ich mich abgeregt/erholt habe. Werde das dann hier veröffentlichen. Bis dahin, macht's euch warm!



Montag, 8. Februar 2021

Endlich mal wieder das Thema Heizung!

 Wie in den Jahren zuvor schon (hier, hier und auch hier nachzulesen) funktionieren die Heizkörper immer noch nicht richtig. 

Nun geht es allerdings noch weiter. Ist ja klar, denn es wäre zu viel verlangt, das sich Fachleute auch mit dem auskennen, was sie anpreisen zu beherrschen. Ich knüpfe hier an (zum Beitrag auf's Bild klicken):
Es kamen dann schließlich zwo Leute der Heizungsfirma. Seit Jahren ist bekannt, das ich unter starken Reaktionen auf Duftstoffe leide, und bisher wurde das auch fast immer respektiert und eingehalten. Doch diesmal leider nicht. Noch bevor es klingelte konnte ich schon durch die geschlossene Wohnungs- und die ebenfalls geschlossene Wohnzimmertür Symptome einer Duftstoffattacke wahrnehmen. Mir wurde augenblicklich leicht schwindelig und schlecht, Nervenzittern setzte ein, der Körper fühlte sich wie Gummi an (Muskelschwäche), und ich bekam die üblichen neurologischen Aussetzer (Lallen, Gleichgewichtsstörung, Gangschwierigkeiten). Dann erst klingelte es, und mir schwante gar nichts Gutes.