Es geschieht so viel - meistens alles auf einmal. Es gibt Zeiten, da fühle ich mich stabil (wenn man das so behaupten kann, denn an die MCS gewöhnt man sich nie), doch dann passieren "Dinge" mit denen man nicht rechnet.
Zuletzt war es der
Selbstmord eines Bekannten, der aufgrund einer lebensbedrohlichen Diagnose keinen anderen Ausweg sah, als den Freitod zu wählen. Wer meint, das nach einer Woche oder zwei - oder einem bestimmten vorgegebenen Zeitraum - "alles vorbei ist und man wieder einen klaren Kopf haben muss", der ist entweder null empathisch oder einfach nur ein Arschloch.
Bei mir ist es anders. Ich bin nicht wegen meiner chronischen Erkrankungen mitfühlend geworden
(Mitleid übrigens empfinde ich nie, denn das ist ein zynischer Begriff). Ich war schon immer sehr sensibel den Empfindungen, Stimmungen und Problemen/Sorgen/Nöten meiner Mitmenschen gegenüber.
Da ich nicht die Muße habe, einen ellenlangen Text zu verfassen, möchte ich an dieser Stelle nur hinsichtlich meines Blogs erklären:
Mein Blog
(bzw. alle meine Blogs) leben! Doch ich nehme mir eine Auszeit. Ich habe mein Leben lang viel aufzuarbeiten gehabt, und in den letzten Jahren hat es mich zudem noch viel körperliche Kraft gekostet, Themen zu recherchieren, mit Menschen in Kontakt zu treten/zu bleiben, die von gewissen Erkrankungen betroffen sind, all die Bilder zu malen, Grafiken zu entwerfen, Spruchkarten (= Memes) zu kreieren.
Themen sind zu Hauf vorhanden, und ich habe endlos viele Notizen auf meinem PC. Doch zur Ausarbeitung, zur Recherche und zum passenden Style fehlt mir derzeit die Kraft - und das (dies gestehe
ich mir selber ein) aufgrund meiner psychischen Verfassung.
Somit nehme ich mir erstmal eine kleine Auszeit. Mein süßer und lieber Kurt, das Schnuggelsche,
(= auf Hessisch 'Schatz' oder 'Liebling') auf der folgenden Grafik stellt ein Dankeschön an alle dar, die immer wieder mitlesen, kommentieren oder auch auf anderen Plattformen meine bescheidenen Beiträge teilen.
Ich werde nicht lange weg sein, ich brauche nur einige Zeit um meine Gedanken (und Notizen resp. Themen) zu ordnen und die jüngsten Ereignisse sich setzen zu lassen.
Bis dahin also!