Ich war schon nassgeschwitzt, als ich mich anzog. Zum Glück ist es derzeit morgens bissi kühler, das ich mich "runterkühlen" konnte, um einem Hustenanfall zu entgehen. Dann hätte ich unter meinem Tuch (das ich seit Jahren über Nase & Mund trage, wenn ich vor die Tür muss) und dem Mundschutz keine Luft mehr bekommen.
Auf dem Weg zum Arzt wurde ich schon mit extremen Gerüchen bombardiert. Mein Lebensgefährte äußerte die Vermutung, das es an den gelben Mülltonnen liegen könnte, bzw. an den dort entsorgten Joghurtbechern (u. a.). Möglich, denn der süßliche, widerlich penetrante Geruch kroch auch durch Tuch & Mundschutz.
Glücklicherweise ist die Arztpraxis nur ca. 15 Minuten zu Fuß entfernt. Auf dem Weg (gerade
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Dienstag, 30. August 2022
Montag, 9. März 2020
Blutabnahme und die Folgen
Die Nacht zuvor konnte ich natürlich keine Minute Schlaf finden - wie zu erwarten war. Dennoch war ich weder nervös, noch hatte ich Angst, noch grübelte ich die ganze Nacht. Im Gegenteil: ich fand Ruhe und habe die Dunkelheit und Stille genossen.
Doch kaum zog ich mich am Morgen an, setzte Kurzatmigkeit und Herzrasen ein - ich konnte kaum Atmen. Nein, keine Panikattacke, obwohl die Symptome damit zu vergleichen waren. Doch mit dieser Atemlosigkeit kämpfe ich seit vielen Monaten, und diese Anfälle vermehren sich zusehends. Abhilfe kann ich nur schaffen, wenn ich ruhig liege/sitze, meine Atmung kontrolliere und viel Wasser trinke - und vor allem: wenn ich meinen Körper "runterkühle", sprich Fenster auf und so lange geöffnet lassen, bis ich vor Frieren zittere. Dann beginnt sich meist meine Magensäure etwas zu regen (vergleichbar mit Magenknurren), und plötzlich löst sich der "Knoten" und ich kann normal atmen und bekomme wieder Luft, das Herzrasen und die Kurzatmigkeit legen sich.
Jedenfalls war der Weg hin und zurück die Hölle:
Montag, 9. September 2019
mal wieder die Heizungsfirma - und kalt ist es immer noch...
Nach über elf Jahren in dieser Bruchbude bin ich es einfach leid: Jährlich zwei Mal muss die Heizung gewartet werden, weil sie genau dann nicht funktioniert, wenn es kalt wird. Nur zwei Mal wäre an sich nicht das Drama, wenn die Heizung dann auch Wärme spenden würde. Aber nein, in diesen "zwei Wartungen" sind mehrere Besuche der Firma inbegriffen, damit das Teil überhaupt mal in die Gänge kommt. Wartung innerhalb der warmen Jahreszeit: Pustekuchen. Es wird immer erst abgewartet, bis man sich den Arsch abfriert, um wieder und wieder und wieder und wieder in Ausreden zu verfallen, warum die Heizungsanlage "zu alt" ist und warum "immer noch ein Teil fehlt" etc. etc. etc.
Ich kann es nicht mehr hören.
Die Heizungsfirma selber trägt (natürlich, haha) keine Schuld, denn immerhin werden sie ja von der Wohnungsgesellschaft beauftragt, die für eine einwandfreie Instandhaltung und Wartung die Gewähr trägt. Aber als Mieter darf man sich nicht beschweren. Und ich persönlich komme aufgrund der gesundheitlichen Situation sowieso nicht mehr dagegen an.
Wie dem auch sei, heute war also - binnen 6-8 Wochen zum dritten Mal - ein Heizungsfuzzi da. Es ist mittlerweile mit der Firma abgeklärt und wird kurz vor einem festgelegten Termin nochmal telefonisch besprochen, das die Monteure keinerlei Duftstoffe auftragen dürfen, ehe sie in die Wohnung kommen. Die letzten beiden Besuche hat es super geklappt: keinerlei Duftstoffe
Donnerstag, 18. Juli 2019
Ich habe einen Partner...
Ich habe einen Partner
dem ist's nicht immer gut ergangen.
Ein Kind kam von ihm,
das and're kam vom Kuckuck.
Ich habe einen Partner,
der hat mal Fußball gespielt.
Dann wurde er gefoult.
Jetzt erleidet er Schmerzen.
Ich habe einen Partner,
der hat mal Leute gerettet.
Er holte sie aus brennenden Häusern
oder er schnitt sie aus Autos.
Ich habe einen Partner,
der hatte einen besten Freund.
An seinem Geburtstag wurde er
von einem Zug erwischt.
Ich habe einen Partner,
der verliebte sich mal.
Er lief über 200 Kilometer,
um bei seiner Liebe zu sein.
Ich habe einen Partner,
dessen Frau schwer erkrankte.
Er fügte sich einfach so,
weil sein Herz so groß ist.
Ich habe einen Partner,
dem das Pech auf den Fersen folgt.
Doch seine Worte dazu waren:
"Wenn ich es nicht tue,
wer macht es sonst?"
Ich habe einen Partner!
© Sodapop Shadow für Georg "Opi-Schnuffel"
💗 Danke, das es Dich gibt! Ich liebe Dich über alles! 💗
Gedicht auch auf meinem anderen Blog veröffentlicht, allerdings ohne das wunderschöne Bild und als Karte. Darf natürlich dort gerne geteilt werden! 😊
Samstag, 13. Juli 2019
Essperiment IV: Aubergine... 🍆
... war nie mein Lieblingsgemüse! 😁 Doch wenn ich schon probiere, was mir bekommt, dann mal richtig. Ich bin zuerst davor zurückgeschreckt. Warum? Meine letzte "Begegnung" mit einer Aubergine endete in Nervenschmerzen, Muskelschwäche, mehrtägigem Obermagendruck, Kopfschmerzen, Muskel- und Nervenzucken, Zittern & Schweißausbrüchen am gesamten Körper, extremen Reflux (die Magensäure lief mir auch im Sitzen aus dem Mund und ich musste ca. eine halbe Stunde über dem Waschbecken im Badezimmer spucken, damit mein Magen sich beruhigen konnte)... und noch einigen anderen Symptomen.
Das mir nicht nach einem solchen 'Essperiment' der Sinn stand, erklärt sich somit selber.
Und doch habe ich meinen Mutbert rausgekehrt, um endlich mal wieder was anderes essen zu können als - mittlerweile - Kartoffeln, Zucchini & Tomaten!
Ich hatte Morgens - nach einer schlaflosen Nacht - solchen Hunger! Ich sah die Aubergine und bat meinen Lebensgefährten, mir diese einfach mit etwas Butter zuzubereiten (Anmerkung für diejenigen, die keine Butter/Öl/Margarine vertragen: es geht natürlich auch ohne!). Ich schälte das Fruchtgemüse, wusch sie, schnitt sie in dicke Scheiben. Und dann - voilà - ab auf den Teller.
Ein wunderbarer Geschmack! So lecker war Aubergine noch nie!
Verträglichkeit: keinerlei Symtome beim Verzehr, keinerlei Nach- und/oder Nebensymptome.
Dienstag, 30. April 2019
Essperiment III: Tomate 🍅
Die Tomate - mein Lieblingsgemüse!
Nie im Leben war ich so verliebt in ein Fruchtgemüse wie in die Tomate!
Gegessen habe ich sie vor der MCS einfach mal so nebenbei, pur, roh, einfach reingebissen wie andere in einen Apfel. Geliebt habe ich sie auch ganz schlicht mit Mozzarella und frischem Basilikum - obwohl auch der getrocknete Basilikum seinen Reiz hatte. Dazu ein wenig Balsamico und einen Hauch Olivenöl... ein bissi frisches Baguette oder einen leckeren Toast dazu... Der Himmel für mich!
Doch die Tomate bietet ja so vieles mehr! Frische Tomatensoße für eine leckere Nudelsoße oder einen Auflauf - jammi! Einfach nur grandios!
Vor einigen Wochen konnte ich es also nicht mehr aushalten. Nach der Banane folgte dann mein Lieblingsfrucht-Gemüse:
der rote Knubbel, den ich gar nicht genug anpreisen kann. 🍅💖
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Samstag, 20. April 2019
Essperiment II: Zucchini
In meinem ganzen Leben habe ich noch nie so viel Zucchini gegessen wie in den letzten Monaten, seit mein 'Essperiment' begonnen hat. Früher so 2-3 Mal im Monat roh im Salat. Manchmal - eher selten - auch warm und angedünstet.
Derzeit wage ich mich an Rohes noch nicht (das liegt u. a. an meinen Zähnen). Somit verzehre ich die Zucchini nur aus der Pfanne (mit ein wenig oder ohne Butter); durch muss sie sein oder höchstens halbroh (somit ein wenig "knackig").
Bio-Zucchini vom Netto-Markt vertrage ich ohne jedwede Symptome. Einziges Manko: seit die Zucchini-Zulieferung aus Deutschland kommt, schmeckt das Gemüse eklig süß, staubig angehaucht und mit bitterem Nachgeschmack.
Verträglichkeit: keinerlei Symtome beim Verzehr, keinerlei Nach- und/oder Nebensymptome.
Sonntag, 17. Dezember 2017
MCS - fröhliche Weihnachtszeit?
Ich wollte schon seit einiger Zeit meine Gedanken zum Thema MCS und Weihnachten niederlegen. Aber wie das so ist: gerade dann, wenn es einen am meisten (seelisch) schmerzt, zieht man sich lieber zurück und beschäftigt sich mit anderen Dingen. Den Anstoß zu meinem heutigen Beitrag gab mir dann der hier verlinkte Blogartikel einer Betroffenen, der mich motiviert hat, mich geistig zu sortieren, und auf ein Thema zu fokussieren, das für die Gesellschaft so selbstverständlich wie das Atmen ist.
Gerade jetzt in der (Vor-)Weihnachtszeit wird mir wieder schmerzlich bewusst, wie
Gerade jetzt in der (Vor-)Weihnachtszeit wird mir wieder schmerzlich bewusst, wie
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